Flex Lewis eröffnet neues Dragon’s Lair Gym in Las Vegas

Das „Dragon’s Lair Gym“ des 7-fachen 212 Mr. Olympia Flex Lewis war in den letzten Jahren so etwas wie ein Geheimtip in Florida. Doch nun zieht es Flex nicht nur mit seiner Familie, aus dem feucht-warmen Boca Raton ins trockene Wüsten-Klima von Las Vegas, sondern nach 8 Jahren zieht auch sein gesamtes Gym mit nach Nevada um. Und so war Ende März Eröffnung des neuen Dragon’s Lair Gym in „Sin City“ – dazu gab sich die amerikanische Bodybuilding-Prominenz ein Stelldichein. Von Dennis Wolf, Shawn Rhoden, Milos Sarcev bis Shawn Ray – um nur einige zu nennen.

Das neue „Dragon’s Lair“ (zu Deutsch: Drachenhöhle) Gym ist dabei nicht nur schöner und größer, es bietet natürlich auch wieder die besten Geräten von „Arsenal Strength“ – deren Miteigentümer Flex ist. Dazu gibt es Kurzhanteln bis 150 Pfund, einige zusätzliche „Hammer Strength“ und „Cybex“ Geräte und ein einmaliges Flair. In unten stehendem Video könnt ihr euch Eindruck von der Ausstattung des Gyms machen. Flex‘ General Manager Justin Dees führt euch herum und erwähnt dabei auch, dass das Gym über tatsächlich jede einzelne Maschine verfügt, die Arsenal Strength im Programm hat. Besonders stolz ist er auf den Bein-Bereich, denn „The signature of an amazing gym is an amazing leg area“. Somit dürfte das Dragon’s Lair Gym beim nächsten Las Vegas Trip mit Sicherheit einen Abstecher wert sein.

Sollte Flex mit dem Umzug nach Las Vegas auch dem Mr. Olympia näher sein wollen, so hat das zumindest auch für 2021 nicht geklappt. Der Super Bowl des Bodybuilding bleibt auch in diesem Jahr in Orlando (Florida), nachdem der Mr. O. bereits im letzten Jahr Corona-bedingt dorthin wechselte und damit ausgerechnet in den Bundesstaat, in dem Flex bisher seinen Wohnsitz und sein Gym hatte.

Big Ramy gewinnt Mr. Olympia 2020 | Orlando schreibt Geschichte

„History will be made“ ist eine Phrase die Bob Cicherillo gern auf der Mr. Olympia Bühne benutzt – nie traf sie mehr zu, als beim Mr. Olympia 2020. So musste das Team um Mr. Olympia Officer Dan Solomon den Austragungsort aufgrund der Corona-Pandemie von Las Vegas nach Orlando, Florida verlegen – und das nur 6 Wochen vor dem Event. Aber auch bei bei der Titelvergabe wurde Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal ging der People’s Choice Award und der von den Kampfrichtern vergebene Mr. Olympia Titel in die selben Hände, nämlich die von „Big Ramy“ Mamdouh Elssbiay. Der Ägypter erdrückte die Konkurrenz regelrecht mit seiner Masse, trat diesmal aber auch in perfekter Form an und sicherte sich somit im 8. Jahr seiner Profikarriere endlich den Sieg beim „Superbowl des Bodybuilding“. Platz 2 ging an den Vorjahres-Champion Brandon Corry, der wie immer mit schöner Linie antrat, aber gerade bei den Beinen – Ramys Stärke – nicht mithalten konnte. Platz 3 ging anden 7-fachen Champ Phil Heath, der ein beeindruckendes Comeback feierte. Seinem Bauch waren die vorangegangenen Operationen allerdings immernoch anzusehen, was zu einem etwas verwaschenen Look des Bauchs führte und eine Platzierung vor Brandon unmöglich macht. Wirklich für sich gewinnen konnte er nur die Doppelbizeps-Pose von hinten. Der Iraner Hadi Choopan, der sicher die schwierigste Anreise hatte, landete auf einem etwas unglücklichen 4. Platz. Seine Masse, Muskeldichte und – qualität hätten auch eine höhrere Platzierung gerechtfertigt.

In der 212 Klasse ging der Sieg überraschend, aber absolut berechtigt an den „Giant Killer“ Shaun Clarida, der sich damit gegen die Favoriten Kamal Elgargni und Derek Lunsford durchsetzte. Kamal zeigte aber, dass Alter im Bodybuilding kein Hindernis ist: mit über 50 Jahren war er nicht nur einer der massivsten Athleten der 212 Klasse, sondern zeigte auch eine beeindruckende Qualität. Gleiches gilt auch für Dexter Jackson, der in der offenen Klasse seinen letzten Mr. Olympia bestritt und sich emotional von den Fans verabschiedete.

In der Classic Physique Klasse konnte sich der amtierende Titelträger und Publikumsliebling Chris Bumstead seinen zweiten Titel in Folge sichern und kündigte direkt den 3. für 2021 an.

Insgesamt ein beeindruckendes Event, dass angesichts der Umstände sicher nicht in dieser Dimension erwartet werden konnte. Umso spannender wird es, wie sich das Olympia Weekend unter dem neuen Eigentümer im kommenden Jahr weiterentwickeln wird, wenn der große Bremsklotz Corona-Pandemie hoffentlich aus dem Weg ist.

Leg Day mit den Backoff Brothers Ayham, Pascal und Sebastian!

Ayham Alaws, Sebastian Dörner und Pascal Schumacher sind nicht nur gute Freunde, sondern auch regelmäßige Trainingspartner. Dass aber alle drei im Training zusammen kommen, wie in unserem Video, kommt allerdings nicht so oft vor – verspricht aber beste Unterhaltung. Das gilt umso mehr, weil Beine auf dem Programm standen und somit die gegenseitige Motivation besonders wichtig ist. Das Video entstand im Sportcenter Brambauer kurz nachdem Ayham beim Pro Qualifier im spanischen Alicante auf der Bühne stand. Wie sich Ayham bei bei seinem ersten schweren Training nach der Diät gegen die anderen beiden Jungs geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Video. Außerdem gibts noch eine kurze Einführung ins HIT Training, denn Sebastian, der von Max Madsen gecoached wird, trainiert genau nach diesem System. Viel Spaß und gute Motivation mit dem „BackoffBrothers“!

Gold's Gym kommt nach Berlin

Gold’s Gym kommt nach Deutschland – Flagship eröffnet im Februar in Berlin

Es ist noch keine 6 Monate her, da machte die Nachricht der Übername der insolventen Gold’s Gym Kette durch die RSG Group (u.a. McFit, John Reed etc.) Schlagzeilen. Was die Zukunftspläne für Gold’s anging, war McFit Gründer und RSG Chef Rainer Schaller damals aber noch sehr vage und auch zu der Frage, ob Gold’s Gym nun auch nach Deutschland kommen würde, gab es keine konkreten Aussagen.

Intern waren die Überlegungen bei Fitness-Visionär Schaller zu diesem Zeitpunkt aber wohl schon deutlich weiter. Nur so ist es zu erklären, dass nun offenbar sehr schnell Nägel mit Köpfen gemacht werden sollen.

Gold’s Gym kommt nach Deutschland

Wie das Magazin „fitness MANAGEMENT“ berichtet, kommt die Marke Gold’s Gym nun auch nach Deutschland – und zwar nach Berlin! Dort soll schon im Februar ein sogenanntes „Flagship-Gym“, also ein Aushängeschild für die Marke, eröffnet werden. Selbst der Standort steht bereits fest: in der Paulsternstraße 22 in Berlin Spandau wird ein Gym entstehen, dass es so in Deutschland noch nicht gegeben hat. Rainer Schaller verspricht bei „fitness MANAGEMENT“ ein Studio, das „neue Maßstäbe sowohl für die Marke als auch für die Branche setzt“ und den Fokus klar auf den Trainingserfolg ausrichtet. Gold’s Gym Kommunikationsleiter Pierre Geisensetter verspricht außerdem „Berlins größten Freihantelberich mit Kurzhanteln bis 100kg“. Dafür muss man als Sportler allerdings wohl auch etwas tiefer in die Tasche greifen, als man das von anderen RSG Töchtern, wie McFit & Co. gewohnt ist. Bei 50 Euro soll der Monatsbeitrag liegen, allerdings gibt es ein Eröffnungs-Spezial für 30 Euro monatlich in den ersten 12 Monaten.

Wer es jetzt schon nicht erwarten kann, für den gibt es noch eine gute Nachricht: Denn Ihr könnt euch bereits jetzt voranmelden!

Wir sind gespannt auf das neue Gold’s Gym Feeling und ob es Rainer Schaller und seinem Team gelingt, die „Mekka-Vibes“ aus Venice nach Deutschland zu bringen.

Alexander Westermeier neuer IFBB Pro – Das Interview nach seinem Gesamtsieg in Ungarn.

Alexander Westermeier kennt sich mit Rückschlägen aus und auch mit dem Zurückkämpfen. Nach seinem Quadrizepsabriss kämpfte er sich zurück und holte sich den Gesamtsieg bei der Deutschen Meisterschaft und stand im Finale bei den Elite Pros der Arnold Classic Europe. Danach folgte eine beidseitige Trizeps-OP, die ihn für Monate vom Training abhielt. Auch danach startete er erneut ein Comeback, diesmal mit neuem Coach Dennis Wolf. Und dass das Paket trotz aller Rückschläge diesmal noch besser werden würde, konnte man schon bei unserem letzten Video seines Schultertrainings sehen. Nun setzte Alex mit seinem Gesamtsieg in Ungarn dem Ganzen die Krone auf und sicherte sich die IFBB Pro Card.

Grund genug für ein aktuelles Interview, für das wir diesmal aufs Wasser – genauer gesagt auf den Wöhrder See bei Nürnberg – gegangen sind.

Wie ist Dennis Wolf als Coach? Welche Rolle spielt Alex‘ neuer Sponsor Overshield? Was ging schief beim Wettkampf? Und was ist mit dem f***ing Schwan? All das erfahrt ihr in diesem Interview!

Einfach wie nie zum Mr. Olympia: TOP 3 Plazierung bei Europa Pro Championships sichert das Las Vegas Ticket

Bereits im Mai haben wir euch über die zahlreichen Änderungen beim diesjährigen Mr. Olympia informiert. Mit neuer Location und neuem Datum im Dezember verschob sich auch die Qualifikations-Deadline für nen Mr. Olympia 2020 in den Oktober. Infolge der Covid-19 Beschränkungen wurden nun aber noch deutlich mehr Meisterschaften verschoben oder abgesagt, als ursprünglich gedacht. Auch Profi-Wettkämpfe waren davon betroffen und damit die Möglichkeiten zur Qualifikation für den Mr. Olympia deutlich dezimiert.

Nun reagiert die IFBB Pro League und vereinfacht – mindestens gültig für die Europa Pro Championships in Alicante, Spanien – die Qualifikation zum Mr. Olympia. Wie Promoter Emilio Martinez heute bekannt gab, genügt bei dem am 11. Oktober stattfindenden Profi-Event eine Plazierung innerhalb der TOP 3 (u.a. Bodybuilding, Mens Physique, Classic Physique und Bikini Pro Klasse) bzw. Top 2 (Fitness, Womans Physique, Frauen Bodybuilding Pro), um das Mr. Olympia Ticket zu lösen. Während üblicherweise nur ein Sieg die Qualifikation sichert, sammelt man mit Platz 2 oder 3 normalerweise nur Punkte, die – genügtend Wettkämpf-Teilnahmen vorausgesetzt – erst über einen längeren Weg und ein kompliziertes System die Qualifikation sichern können. Auch besteht hier bis zum Schluss die Gefahr, noch kurzfristig von anderen Athleten punktemäßig „überholt“ zu werden.

Die Qualifikation ist damit bei dieser Meisterschaft vermeintlich so einfach wie nie. Allerdings ist gerade deshalb auch mit einem besonders starken Teilnehmerfeld zu rechnen. Profitieren könnten von der Regelung u.a. auch deutsche Profis wie z.B. Mike Sommerfeld, der sich derzeit in beeindruckender Form präsentiert und zuvor bereits von den angesprochenen Wettkampf-Absagen betroffen war.

Und nicht zuletzt werden bei dem am 8-10. Oktober vorgelagerten Pro Qualifier „NPC European“ auch zahlreiche deutsche Athleten um eine Pro Card kämpfen und hätten somit – da sie bei einem Gewinn der Pro Card auch direkt bei den Profis starten dürften – zumindest theoretisch die Chance vom Amateur-Status direkt zum Olympian aufzusteigen. Es verspricht also ein spannender Wettkampf zu werden.

McFIT Gründer Rainer Schaller kauft insolvente Kette Gold’s Gym

Die Nachricht hat Sensationspotential: Die McFIT Gründer Rainer Schaller kauft eine der berühmtesten Fitness-Studio-Ketten der Welt – Gold’s Gym. Infolge der Corona-Krise geriet das Fitness-Imperium in Schieflage und musste im Frühjahr 2020 letztlich Insolvenz nach „Chapter 11“ anmelden. Chapter 11 entspricht in etwa der Insolvenz in Eigenverwaltung in Deutschland. Das Unternehmen wird also nicht geschlossen, sondern ein Restrukturierungsprozess eingeleitet, mit dem Ziel, möglichst viel des Unternehmenswertes zu erhalten oder diesen sogar zu steigern, um letztlich die Forderungen der Gläubiger bedienen zu können und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Diesen Prozess kann ein Investor, der Liquidität mitbringt, natürlich deutlich beschleunigen. Gleichzeitig bietet sich so außerdem eine günstige Einstiegsgelegenheit.

Golds Gym schon länger mit Problemen

Diese Gelegenheit hat Rainer Schaller nun mit seiner RSG Group GmbH, der Dachgesellschaft all seiner Fitnessketten (McFIT, High5, John Reed etc.), genutzt. Im Rahmen einer Auktion bot er 100 Mio US$ für eine der wertvollsten Marken in der Fitnesswelt und kam damit zum Zuge. Um das Geschäft endgültig abzuschließen, ist nun allerdings noch die Zustimmung des Insolvenzgerichts nötig. Dass sich dieses Investment auszahlt, ist allerdings keinesfalls sicher. Gold’s Gym kämpfte schließlich schon seit einigen Jahren mit strukturellen Problemen. Unter dem Label läuft ein Mix aus 60 eigenen und ca. 600 durch Dritte im Franchise betriebenen Gyms. Dies führt nicht nur zu einem uneinheitlichen Service- und Preisgefüge, sondern auch dazu, dass es in vielen mittelgroßen amerikanischen Städten teilweise eine zweistellige Anzahl an Gold’s Gyms gibt, die sich gegenseitig Konkurrenz machen. Ein Zustand den auch Edward Connors wiederholt kritisierte.

Das sagt einer der Gold’s Gym Gründer

Ed Connors ist einer der Gründer der Gold’s Gym Kette und leitete ausgehend vom ersten Studio in Venice Beach den Ausbau zu einem echten Fitness-Imperium. Dabei half natürlich auch der Erfolg des Films „Pumping Iron“, der das ursprüngliche Gold’s Gym weltweit bekannt machte und zu einem Sehnsuchtsort für alle Bodybuilding-Fans werden ließ. Ed verkaufte die Kette jedoch schon in den 90ern. Wir haben bei Ed Connors nachgefragt, was er zur Übernahme von Gold’s durch Rainer Schaller sagt:

I have reached out to Rainer. He says Gold’s Gym inspired his first gym in 1997 in Wurtzburg.

Edward Connors

Für Ed ist die Übernahme also keine Überraschung. Interessant ist dabei auch, dass Edward Connors Vorfahren aus Würzburg stammen, eben der Stadt, in der der Erfolg von McFit seinen Anfang nahm.

Mit der McFIT Card ins Gold’s Venice?

Abzuwarten bleibt nun, in welcher Form Schaller Gold’s in sein Fitness-Reich integrieren wird. Kommt Gold’s Gym nach Deutschland? Wird eine seiner anderen Marken umbenannt oder bleibt alles wie gehabt? All diese Fragen sind aktuell noch offen. Dass wir zukünftig mit unserer McFIT Karte im Gold’s Gym Venice trainieren können, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Auch, da das Gold’s Venice zuletzt eher eine Hochpreisstrategie fuhr, mit Preisen für eine Tageskarte von über 60 Dollar.

Aber träumen darf man ja noch!

Das orginale Golds Gym – inzwischen befindet es sich in einer anderen Location

Wettkämpfe im Herbst? Der aktuelle Stand.

Es ist die Frage aller Fragen: Gibt es Bodybuilding-Wettkämpfe im Herbst? Noch immer dominiert Corona die Nachrichtenlage in Europa und der Welt. Und während die Fallzahlen in Deutschland insgesamt auf sehr niedrigem Niveau verharren, kommt es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen. Diese zu verhindern und die Angst vor einer sogenannten „2. Welle“ schränkt die Planbarkeit von Herbst-Meisterschaften für Verbände und Veranstalter stark ein und macht auch für die Athleten eine Entscheidung darüber, eine Vorbereitung zu starten oder nicht, alles andere als einfach. Diese schwierige Entscheidungslage führt auch zu einer unterschiedlichen Herangehensweise der großen Verbände und Veranstalter. Hier der aktuelle Stand.

DBFV kämpft weiter für Wettkämpfe im Herbst

In einem aktuellen Video von DBFV e.V. Geschäftsführter Guido Falk informiert dieser darüber, dass der DBFV weiterhin alles daran setzt, im Herbst Wettkämpfe stattfinden zu lassen. Dabei macht er aber auch deutlich, dass es hierfür keine Garantie geben kann. Neben Abstandsregelungen und geforderten Hygienekonzepten, die die Organisation bereits herausfordernd machen, hängen auch mögliche kurzfristige Ausbrüche auf lokaler Ebene wie ein Damokles-Schwert über den Veranstaltungen. Als Basis für seine Entscheidung, die Wettkampfplanung weiter zu verfolgen, hat der DBFV daher auch umfangreiches Feedback von seinen Athletinnen und Athleten eingeholt und das Ergebnis ist laut dem DBFV Geschäftsführer, dass vor allem die Starter in den Bikini und Mens Physique Klassen wieder auf die Bühne wollen. Die Entscheidung, eine Vorbereitung zu starten, liege aber bei jedem Einzelnen selbst. Nicht zuletzt könnte ein Start bei der deutschen Herbst-Saison als wichtiger Testlauf oder sogar für eine Last Minute Qualifikation für die Arnold Classic Europe (11.-13. Dezember) von Bedeutung sein. Alle geplanten Termine findet ihr auf der Website des DBFV. Wir drücken die Daumen!

Statement von DBFV Geschäftsführer Guido Falk

NPC Worldwide Germany sagt gesamte Herbstsaison ab

Der deutsche Arm der NPC Worldwide, in Person von Bernhard Schuber, wandte sich wiederum in der vergangenen Woche an alle Follower und gab die Absage sämtlicher, für den Herbst geplanten Veranstaltungen bekannt. Gleiches tat Dennis Wolf zuvor bereits für seine Dennis Wolf Classic. Wichtig für NPC Athleten in diesem Zusammenhang: Wie Bernhard Schuber in seinem Statement ebenfalls bekannt gab, entfällt damit vorerst die Qualifikation für internationale Events durch die Teilnahme an einer „NPC Regional“ Meisterschaft, die eigentlich in diesem Jahr verpflichtend eingeführt werden sollte. Interessierte können damit direkt und ohne Vorbedingungen an Pro Qualifiern im Ausland teilnehmen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass bei unseren Nachbarn in Österreich derzeit noch an der Planung von NPC Wettkämpfen festgehalten wird (z.B. Muscle Contest Austria am 5. Dezember).

Statement von Bernhard Schuber, NPC Worldwide Germany

Bodybuilding-Urgestein Thorsten Vosgerau verstorben

Im vergangenen Monat, am 20. Mai, verstarb ein Urgestein des Deutschen Bodybuilding. Thorsten Vosgerau war über viele Jahre im DBFV Landesverband Schleswig-Holstein tätig, war Kampfrichter und aktiver Athlet. Mit seiner freundlichen und ruhigen Art, agierte er oft eher im Hintergrund. Auf der Bühne konnte man jedoch spüren, wie sehr er und seine Frau Jutta das Bodybuilding liebten. Ich selbst hatte in meiner Zeit bei Body-Xtreme die große Freude beide u.a. zweimal in Venice Beach zu treffen. Nirgends konnte man ihre Liebe und die Liebe zum Sport besser erleben, als bei den Muscle Beach Championships am Labour Day, an der beide regelmäßig teilnahmen. Bei diesem Wettkampf gibt es keine großen Titel zu gewinnen und die Anreise aus Deutschland ist sehr weit. Dennoch steht dieser Ort wie kein anderer für Bodybuilding und Thorsten und Jutta sorgten mit ihrer Kür dort ein ums andere Mal für Gänsehaut beim Publikum. 2017 hatte ich die Möglichkeit, die Kür auf Video festzuhalten. Wir werden Thorsten so in Erinnerung behalten und wünschen seiner Frau Jutta viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Video Empfehlung: Tobias Gebhard startet eigenen YouTube-Kanal

Lange Zeit war Tobias Gebhard, amtierender Int. Deutsche Meister des DBFV im Junioren Schwergewicht, bei den sozialen Medien eher weniger aktiv. Seit er bei seinem neuen Sponsor Vayu unter Vertrag ist, ändert sich das zunehmend. So gibt es nicht nur mehr Instagram Posts von Tobias, seit einigen Wochen ist er auch mit einem eigenen YouTube Kanal präsent und veröffentlicht Videos mit beeindruckender Frequenz.

In seinen Videos gibt Tobias nicht nur Einblicke in seinen Tagesablauf, sondern man lernt selbstverständlich auch viel Interessantes über sein Training und kann aktuell beim Ausbau seines Homegyms mit dabei sein, das Ganze immer garniert mit Selbstironie und subtilem Humor. Man erfährt z.B., dass man mit einer Fliege im Raum, auf Booster verzichten kann.

Sein Kanal ist aber auch etwas für alle, die einfach mal „runter kommen“ wollen. Denn Tobias‘ Videos bieten nicht nur jede Menge Trainingswissen, sondern sind auch passives Yoga, Philosophie- und Geschichtsstunde in einem – unbedingt anschauen!